Ich muss kurz ausholen: Letztens hab‘ ich mit einer Freundin telefoniert und hab ihr von einer für mich unangenehmen Sache erzählt. Mittlerweile ist es einfacher für mich durchzzuiehen – aber es kostet mich jedes mal aufs Neue ein kleines bisschen (immer weniger) Überwindung. Sie war erstaunt und sagte, sie wäre der Meinung gewesen, sowas ist für mich immer ganz leicht. Da ist mir (mal wieder) klar geworden, dass es anderen hilft, die eigenen Schwächen zu überwinden, wenn sie wissen, dass andere sich auch nicht ganz so leicht tun wie angenommen.

Deswegen muss ich ganz offen sagen, dass es mir selbst nicht immer so leicht fällt, bei den aktuellen Temperaturen mein Krafttraining durchzuzuiehen. Und dass ich nicht allein bin, weiß ich definitiv, denn die Kurssäle sind im Sommer nicht ohne Grund sehr spärlich besucht.

Krafttratraining ist für mich ungemein wichtig. Nicht nur, weil es meine Körperwahrnehmung ins Positive rückt, sondern auch weil es mir hilft, meine Gelenke gesund zu halten – oder teilweise sogar Schmerzen zu präventieren. (Es gibt noch so viele Gründe mehr, warum Krafttraining großartig und wichtig ist, aber das würde hier definitiv den Ramen sprengen-)

Zugegebenermaßen: das Schwimmbad, die Yogamatte und auch der Garten sind im Sommer trotzdem viel attraktiver als das Gym.

Deswegen möchte ich dir mit diesem…

Dass ich ein unermüdliches Stehaufmädchen bin ist keine Überraschung. Dass mein Geist und mein Körper irgendwann mal doch müde werden ist genauso wenig eine Überraschung. Trotzdem will ich meistens am liebsten mit dem Kopf durch die Wand. Erst wenn ich komplett erschöpft bin erinnere ich mich immer wieder aufs Neue daran, dass ich eigentlich nur noch 80- und nicht 100 Prozent geben wollte. Mit diesem Verhaltensmuster kämpfe ich schon immer.

Deswegen versuche ich, zumindest den Start in den Tag ruhig anzugehen. Ich hatte immer geglaubt, dass ich einfach so lange brauche um in die Gänge zu kommen, wenn…

Es gibt ein paar wirklich wichtige Dinge, die ich prinzipiell allen Yoga-Anfängern mitgebe, und woran ich aber auch erfahreneren Yogis/Yoginis immer wieder mal erinnere. Wenn du als LeserIn du noch nie Yoga praktiziert hast, kannst du durch diesen Beitrag einen kleinen Eindruck davon gewinnen, worum es (unter anderem) beim Yoga geht. Also here we go:

1) Vergleiche dich bitte nicht mit den anderen TeilnehmerInnen. Jeder Mensch, jeder Körper ist anders. Keiner ist gleich beweglich, gleich stark, oder gleich gut in der Koordination. Ein Teilnehmer sagte darauf mal: „Ich sehe sowieso nicht so gut ohne

Ich schreibe diesen Beitrag, während ich mich in Kroatien befinde. Eigentlich ist es Urlaub, aber das Schreiben empfinde ich nie als Arbeit. Vor allem wenn die Ideen nur so aus mir raussprudeln, weil ich meiner Muse begegnet bin, fällt es mir leicht. Dann ist es definitiv keine Arbeit. Meistens passiert das, wenn meine Gedanken freien Lauf haben. Früher war das beim Laufen. Das mache ich nicht mehr so viel, deswegen passiert das mittlerweile beim Schwimmen. Und nach einer Stunde Kraulen im Meer gibt es das eine oder andere niederzuschreiben, vor allem schnell – noch bevor meine tiefgründigen Gedanken wieder verloren gehen. Wäre ich Schriftstellerin, wäre ich vermutlich fitter als ich es jetzt als Trainerin bin. … Aber ich schweife ab, darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus.

Eigentlich wollte ich auf Folgendes hinaus:

Wie ich eben so auf meiner Liege entspanne, fühle ich mich vollkommen