…wie war das mit der Knochendichte?
Knochendichte klingt sehr technisch, vor allem wenn man sich noch nie damit beschäftigt hat – ist aber im Alltag extrem wichtig: Sie beschreibt, wie viel Mineralien (vor allem Kalzium) in deiner Knochenstruktur eingelagert sind und wie stabil dein Skelett dadurch ist. Je niedriger die Knochendichte, desto poröser werden die Knochen und umso eher kommt es zu Brüchen.
Knochen sind keine starren Stäbe, sondern lebendiges Gewebe, das sich ständig umbaut. Sie werden durch ein dynamisches Wechselspiel zweier spezialisierter Zelltypen auf- und abgebaut. Einerseits gibt es die Osteoblasten, die dafür verantwortlich sind, dass neue Knochensubstanz und Mineralisierung aufgebaut wird, und andererseits die Osteoklasten. diese bauen alte, oder geschädigte Knochenmatrix ab. Daher sind sie die Knochenfresserzellen.
Es herrscht daher ein kontinuierlicher Umbauprozess. Dieser sorgt für Stabilität, Anpassung an Belastung und Reparatur. In jungen Jahren überwiegt der Aufbau abhängig vom Geschlecht. Bis zum maximal 30. Lebensjahr wird die sogenannte „Peak Bone Mass“ erreicht. Danach halten sich Aufbau und Abbau eine Zeit lang in etwa die Waage, später kippt das Gleichgewicht langsam in Richtung Abbau. Wie stark und wie schnell das passiert, hängt nicht nur…
